FAQ zu Datenmatrix- und 2D-Barcodes

FAQ zu Datenmatrix- und 2D-Barcodes

Was sind 2D-Barcodes?
Anders als bei einem 1D-Barcode, der Daten in einer Zeile aus schwarzen und weißen Balken speichert, werden bei einem 2D-Barcode wesentlich mehr Daten in einem Raster aus schwarzen und weißen Quadraten gespeichert, die in einem quadratischen oder rechteckigen Muster angeordnet werden können. Sie sehen ein bisschen wie kleine Kreuzworträtsel aus und sind häufig auf Verpackungen, Plakaten und Fertigungsteilen zu finden. Die Daten werden horizontal und vertikal gespeichert, wodurch eine wesentlich höhere Speicherkapazität als bei einem 1D-Barcode erzeugt wird. 2D-Barcodes sind maschinell lesbar und können Text oder numerische Daten im Bruchteil einer Sekunde weitergeben.
Ein Datenmatrix-Code bezeichnet einen 2D-Barcode, der gemäß dem internationalen Standard ISO/IEC 16022 definiert wurde. Jede Datenmatrix hat zwei feste angrenzende Ränder, die eine L-Form bilden. Dieses L wird als €žSuchmuster" bezeichnet und stellt sicher, dass der Code unabhängig von seiner Richtung gelesen werden kann.
Datenmatrix-Codes werden durch eine Reihe gleichgroßer Quadrate gebildet und eignen sich somit ausgezeichnet für die Markierung mit Nadelprägemaschinen.
Jede Datenmatrix kann bis zu 3116 Zahlen bzw. 2335 alphanumerische Zeichen aus dem gesamten ASCII-Bereich speichern, die dann zu Sicherheitszwecken sogar verschlüsselt werden können.
Ein weiterer wichtiger Vorteil einer Datenmatrix ist die Fehlersicherung. Es können Codes erstellt werden, um selbst beschädigte oder undeutliche Daten zum großen Teil wiederherstellen zu können.
Ein QR-Code (Quick Response Code, Kurzantwortcode) ist ein weiter Barcode des Typs 2D, der in der japanischen Automobilindustrie entwickelt wurde, seitdem aber breite Verwendung in der Werbeindustrie findet. Die Menge der Daten, die in einem QR-Code gespeichert werden können, hängt von dem Datentyp und der Fehlerkorrekturebene ab. Es gibt vier Korrekturebenen; je höher die Ebene, desto weniger Speicherkapazität. Ein QR-Code lässt sich anhand von drei unterschiedlichen Quadraten an den Ecken erkennen.
Pryor liefert zahlreiche Produkte zur Markierung, Lesung und Verwaltung von 2D-Barcodes. Datenmatrix-Codes gelten als sicherer und werden bevorzugt, wenn Sicherheit eine große Rolle spielt. Nadelpräge-, Laser- und Tintenstrahlsysteme sowie Systeme zur chemischen Ätzung von Pryor eignen sich gleichermaßen für die Datenmatrix-Markierung. Laser, Tintenstrahl und chemische ätzung eignen sich ebenfalls für QR-Codes.
Wie viele Daten können in einer Datenmatrix gespeichert werden?
Datenmatrix-Codes können bis zu 3116 Zahlen bzw. 2335 alphanumerische Zeichen speichern.
Die maximale Größe ist also ein aus 144 Punkten bestehendes Quadratschema. Das rechteckige Format kann bis zu 71 Zeichen umfassen.
Die kleinsten Datenmatrix-Codes bestehen aus einem 10x10-Schema, das bis zu sechs Zahlen umfassen kann.
Datenmatrix-Codes sind insbesondere dann nützlich, wenn sie als einmalige ID verwendet werden, die auf eine entfernte Datenbank verweist. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, eine unbegrenzte Menge Daten aus einer Datenbank abzurufen, die in Ihrem primären IT-System gespeichert ist. Wenn Sie einen Datenmatrix-Code auf diese Weise verwenden, können Sie den Zugriff auf bestimmte Daten einschränken und somit alle Fertigungsdaten an zentraler Stelle aufbewahren.
Pryor liefert eine Reihe von Datenmatrix-Markierungsmaschinen, -Lesegeräten und -Prüfgeräten sowie Datenmanagementsoftware.
Wie klein kann eine Datenmatrix sein?
Die kleinste Datenmatrix besteht aus einem 10-Punkte-Quadrat, wobei die physische Größe der Markierung skalierbar ist. Die Punkte können also beliebig klein sein.
Es hat Anwendungsbereiche gegeben, bei denen die laserbeschriftete Datenmatrix kleiner als 0,2 mm² war.
Der wichtigste Aspekt hierbei ist in der Regel die Lesbarkeit des Codes. Mithilfe erweiterter Optik- und Beleuchtungsoptionen kann die Auflösung maximiert werden. Die leistungsstärksten von Pryor bereitgestellten Lesegeräte können 1-mm²-Codes entschlüsseln.

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